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Unser Weg zu artgerechter Pferdehaltung und Fütterung

Seit 30 Jahren halten wir Pferde, 15 Jahre davon in Offenstallhaltung am Haus. Dabei liegt uns artgerechte Haltung in der Gruppe, an der frischen Luft und mit viel Bewegung immer am Herzen.

Hat man einen Ekzemer in seinem Bestand, ist man besonders gefordert. Bei Offenstallhaltung und Haltung in der Herde ist es nicht immer leicht, seinen Ekzemer zu den Hauptflugzeiten der Insekten in den Stall zu holen. Hat er begriffen, dass er im Stall Ruhe vor den Insekten findet und sucht ihn aus diesem Grund rechtzeitig von alleine auf, ist es eine deutliche Erleichterung.

Optimierung unserer kleinen Anlage im Bereich Stallbau, Einzäunung, Fütterung, sowie Paddockbefestigung haben uns viele Jahre immer wieder beschäftigt. Die Pferde am Haus zu halten, bereitet sehr viel Freude und ist eine Bereicherung für die ganze Familie, bringt aber auch Probleme/Nachteile mit sich:

  1. Regelmäßige, den individuellen Bedürfnissen angepasste Fütterung an 365 Tagen im Jahr!
  2. Stallbodenbelag
  3. Paddockbefestigung
  4. Mistentsorgung

1. Regelmäßige, individuelle Fütterung

Besonders in den Wintermonaten, wenn eine regelmäßige Fütterung notwendig ist, waren wir oft “angebunden” um unsere Pferde zu geregelten Zeiten 3 x täglich mit dem nötigen Futter zu versorgen. Bei 3 Pferden hatten wir einen sehr leichtfuttrigen Ekzemer, eine verdauungsträge Stute, die möglichst kleine Mahlzeiten benötigte und eine schwerfuttrige Stute....alle 3 zusätzlich staubempfindlich. Individuelle Fütterung war nur mit erheblichen Arbeits- und Zeitaufwand möglich und ließ sich daher weder täglich, noch zu Urlaubszeiten realisieren.

Folge: Der Leichtfuttrige war immer zu dick, die verdauungsträge Stute behielt, trotz aller Bemühungen, ihre Probleme und die Schwerfuttrige nahm im Winter ab!

Weitere Probleme waren:

+ Vertretungen zu finden, die die Pferde zu den gewohnten Zeiten versorgten,  wenn wir mal nicht da waren....bitten Sie mal einen Nachbarn, Sonntagmorgen bei strömenden Regen, um 8 Uhr ihre 3 Pferde zu füttern und das gleiche noch einmal gegen Mittag und bitte noch mal um 22 Uhr! Sie können sich vorstellen, dass die Begeisterung da eher gering ist ;-)

+Verletzungen/ Hufrehe: Durfte ein Pferd wegen Hufrehe, oder einer Verletzung z.T. monatelang, auch im Sommer, nicht auf die Koppel, bedeutete dies einen deutlich erhöhten Aufwand, in der Versorgung und Beschäftigung des Patienten.

Durch eine Kundin wurden wir auf das Fütterungskonzept der Firma HIT aufmerksam. Diese bietet u.a. einen computergesteuerten Heudosierer zur individuellen Raufutterfütterung an.

Ein Heudosierer bedient 3 bis 4 Pferde.

Man kann für jedes Pferd die Gesamtfutterzeit pro Tag bestimmen, die dann automatisch auf bis zu 20 Mahlzeiten verteilt werden. Unterbrechungen/Reduzierungen der Futterzeiten können ebenfalls individuell eingestellt werden. Über den im Stall installierten Futtercomputer kann man täglich überprüfen, welches Pferd, welche Zeit im Futterstand verbracht hat und gewinnt so eine Übersicht, ob die eingeteilte Menge auch abgerufen wurde. So bekommt die schwerfuttrige Stute z.B. 300 Min. Fresszeit/Tag und die leichtfuttrige/verdauungsträge Stute z.B. 200 Min.

Das Programmieren ist denkbar einfach und dauert nur wenige Sekunden!!! So kann man, bei sich ändernden Tagesablauf, oder Pferdeumfang (Das Auge des Herrn füttert mit! ;-) )die Futterzuteilung schnell anpassen.

Neben allen anderen Beschäftigungsmaßnahmen, ist Futterbeschaffung noch der größte Bewegungsanreiz. Dies wird unterstützt, indem Heudosierer (Raufutter), Kraftfuttergaben, Tränke und Liegebereich möglichst weit von einander entfernt platziert werden.....!

Stand 2010, 5 Jahre weiter

Mittlerer Weile haben wir i.d.R. 4, meistens sogar 5 Pferde bei uns im Stall. Dies ist für einen Heudosierer zu viel...die Ponies standen wartend in der Schlange, anstatt sich zu bewegen.

Folge: Zur Zeit füttern wir im Winter die Morgensmahlzeit so, dass sich alle einmal satt fressen können. So sind alle gleichzeitig zufrieden und gehen hinterher auf den Auslauf, ruhen gemeinsam, treiben Fellpflege und was man so als Pferd macht, wenn es gerade mal nichts zum Fressen gibt. Den Rest des Tages klappt es dann gut und problemlos mit dem Heudosierer. Zusätzlich haben wir im Stall eine Strohecke eingerichtet, zu der die Pferde 24 Stunden pro Tag Zugang haben. Dies wird gut angenommen und alle Pferde sind zufriedenener. Der Strohkonsum ist im Rahmen (1 Rundballen pro Winter) 

Fazit: Ab 4 Pferden braucht man einen 2. Dosierer, oder zumindest eine 2. Futterstelle, damit das gemeinschaftliche Herdenverhalten erhalten bleibt. 

Bei der Morgenmahlzeit trennen wir die Pferde von den Ponies ab, da diese immer und immer zu viel futtern würden ;-) Den beiden kleinen haben wir schon als Fohlen ein Schlupfpaddock eingerichtet, wo nur sie von der Höhe her reinpassen, was sich gut bewährt hat.

2. Stallbodenbelag - unsere Pferde sollen sich auch wohl fühlen!

Ein weiteres Problem war die Einstreu. Im Stall haben wir Betonboden (behördlich vorgeschrieben) und wir müssen den Mist wöchentlich mit einem kleinen Hänger selbst wegfahren:

+ Stroh:  Nicht geeignet für unsere Stauballergiker, großes Mistvolumen.

+ Späne: Nimmt der Landwirt uns als Mist nicht ab.

Also haben wir, einen Winter lang, den Stall mit Linostreu eingestreut; dies war gutverträglich für die Allergiker, hatte ein kleines Mistvolumen und der Bauer nahm es uns ab. Leider war das Einzige, was wir unseren Pferden damit geboten haben, eine Toilette!!! Rein in den Stall, gepinkelt, geäppelt und geschlafen wurde draußen auf der Koppel, bzw. im Spänebereich des Paddock! Nicht ein einziges Mal konnten wir beobachten, dass die Pferde im Stall auf der Einstreu gelegen haben. Fazit war, dass wir die kommenden Winter ganz auf Einstreu verzichtet haben, der Stall wurde nicht mehr als Toilette “missbraucht” und die Pferde schliefen wie immer im Paddock.

Nachdem unser Bestand gewechselt hat, haben wir jetzt eine Ponystute, die aus überwiegender Boxenhaltung kommt und ungern nass wird.....jetzt keimte wieder der Gedanke nach einem bequemeren Stallbelag als Beton auf.

Firma HiT bietet das sogenannte Softbett an. Eine stabile Gummimatte mit ca. 5cm Polsterung, wodurch die Pferde nicht nur “kälteisoliert” liegen können, sondern auch noch ansprechend weich. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen. Wir haben uns als Start für die “bewegliche” Ausführung in den Maßen 250x180 cm entschieden.

Stand 2010, oder 5 Jahre weiter...

Unsere Pferde haben die Matte zum Schlafen nicht benutzt. Also konnte die tolle Matte das Schlafverhalten unserer Pferde nicht beeinflussen. Jetzt wissen wir woran es liegt....der Stall steht am falschen Platz! Aufgrund der Bauordnung mussten wir ihn vorne an der Straße, zwischen den Wohnhäusern bauen. Mittlererweile ist die seitliche Bepflanzung schon sehr dicht und hoch, wodurch die Pferde sich in Ihrer Sicht und damit auch in ihrer Sicherheit eingeschränkt fühlen. Vor 3 Jahren haben wir am Ende des Stallzulaufes und angrenzend an die Weiden eine Weidehütte errichtet um der erhöhten Pferdezahl gerecht zu werden. Hier schlafen alle...auch liegend!!!Standen sie früher bei strömenden Regen draußen und verweigerten den Aufenthalt im oberen Stall, so kommen sie jetzt von weitem angelaufen und verschwinden in Ihrem Zelt. Hier verschwinden sie auch auf 3 x 6 m dicht an dicht, wenn die Insektenzeit beginnt. Also, bei unseren freiheitsliebenden Pferdchen war der Standort das Problem und nicht die Einstreu. Der feste Stall wird dafür in der Bremsenzeit bevorzugt. Wahrscheinlich, weil er dunkler und kühler ist und etwas entfernt von der Koppel, mehr Schutz vor den Biestern bietet.

Wir haben die Matte, die immer noch tadellos aussah und an anderer Stelle sicher einen hervorragenden Job macht verkauft.

Vor dem Aufbau:

...nach dem Aufbau: Platz ist in der kleinsten Hütte!

3. Paddockbefestigung

Der Paddock von ca 7 x  35 m ist auch der einzige Zugang zum Stall und führt zwischen Wohnhäusern entlang. Bei teilweise bis zu 4 Pferden ein hochfrequentiertes Stück. Nach jahrelangem Versinken im tiefen Matsch war uns die Befestigung des Paddocks sehr wichtig.

1. Variante: Da durch die Aufschüttung für das Grundstück schon reichlich Sand als Untergrund vorhanden war, beließen wir es dabei. Direkt vor dem Stall wurden 7 x 9 m Steinplatten verlegt

Nachteile: Der Sand war so tiefgründig, dass das Schieben einer voll beladenen Schiebkarre ein Kraftakt war. Zuviel Sand wurde von den Pferden auf die Platten getragen, wodurch sich der Hufabrieb deutlich erhöhte. Im Sommer staubte es außerdem so sehr, dass aufgehängte Wäsche einen Staubschleier bekam und man  das Essen auf der Terrasse nur zähneknirschend einnehmen konnte......dies belästigte auch unsere Nachbarn

2.Variante: Der Sand wurde glatt gezogen und es wurden bis zu 20 cm Schälspäne aufgefüllt. Zunächst war es herrlich!! Es roch nach frischem Holz, die Pferde schliefen gerne in den Spänen, der Hufabrieb war rückläufig und stauben tat auch Nichts mehr.

Hier ist die Späne noch ganz frisch und wird gerne angenommen. Nach einem Jahr war der Spaß dann allerdings vorbei. Viele Späne waren weggeweht, das meiste verrottet....Bei Regen vermatschte der Auslauf zunehmend, auch durch das ablaufende Wasser, von den Steinplatten vor dem Stall.

3.Variante: Diesmal wurde der verrottete Späneanteil, bis auf den sandigen Untergrund abgeschoben und durch Häckselgut ersetzt, was angeblich länger halten sollte, da es weniger schnell verrottet. Wieder roch es toll und sah gut aus....trotzdem war der Spaß nach einem Jahr wieder vorbei. Mittlerer Weile war der Paddock, der direkt an die Steinplatten grenzt im Winter häufig nass, die Pferde trugen noch mehr Sand/Erde auf die Steine........mehr Dreck......mehr Arbeit......erhöhter Hufabrieb....

Auf die Steinplatten wollten wir nicht verzichten. Es macht zwar Arbeit, sie sauber zu halten, aber so hat  der Schmied, auch im Winter, einen vernünftigen Arbeitsplatz, auf dem er z.B. die Stellung der Hufe erkennen kann.

 4.Variante: Nachdem die 1. bis 3. Variante mittlerer Weile schon reichlich Geld verschlungen hatte, waren wir endlich bereit uns auf andere Maßnahmen zur Paddockbefestigung einzulassen. Wir entschieden uns für Bodenraster!

Die, direkt an die Steinplatten, angrenzenden 40 qm des Paddocks, wurden mittels Sand geglättet, die Gitter direkt darauf verlegt, mit gröberem Kies verfüllt, oben drauf noch eine 5 bis 10cm Tretschicht aus gewaschenem Sand...fertig!! Die Aktion hat einen Tag gedauert und seit mehreren Jahren haben wir -wieder- einen trockenen Auslauf!! Ablaufendes Wasser, auch aus umgekippten Wasserbottichen verschwindet in kürzester Zeit. Da nur ein Teil des Paddocks aus Sand besteht und dieser diesmal gewaschen ist, gibt es auch keine Staubbelästigung. Die Tiefe ist ebenfalls begrenzt und gut begeh- bzw. beschiebbar. Die Pferde haben jetzt Bereiche mit Steinplatten, Sand (auf Paddockgittern), Späne und Erde. Wir sind voll auf zufrieden....die Pferde pinkeln am liebsten in den Sand, äppeln am liebsten da wo sie stehen, wälzen sich bevorzugt in der Erde und schlafen gerne auf den Spänen!

Fazit: Langfristig sind Bodenraster für uns nicht nur deutlich effektiver, sondern vor allem günstiger!!!

Stand 2010, also 5 Jahre später...

Der Sand ist durch das Gefälle des Geländes, Regen und hohe Lauffrequenz  reduziert, ansonsten ist alles BESTENS!!

Da unser Weidezelt am niedrigsten Punkt des Sandpaddocks steht, haben wir auch dort Bodenraster verlegt. Jetzt ist das Weidezelt, sowie der vorplatz dazu auch bei starken Regenfällen trocken. Einen breiten Streifen im Paddock haben wir nur wieder mit Sand aufgefüllt, ohne Raster....mal sehen, wie das ankommt und wozu das gut sein kann ;-)

4. Resümee

Wer sein Pferd in einer Selbstversorgergemeinschaft hält, weiß wie oft Absprachen gemacht werden müssen, um alle vorgesehenen Fütterungen abzudecken. Mehr als 2 Fütterungen sind selten, insbesondere, wenn alle berufstätig sind.....wird einer krank, kann es schon mal eng werden! Die frühen Fütterungen am Wochenende sind ebenfalls unbeliebt. Der Heudosierer deckt mit bis zu 20 Fütterungen pro Tag, das Raufutter ab. Er kann, außer über einen direkten Stromanschluss auch über eine Autobatterie betrieben werden, was für abgelegene Pferdeställe von Vorteil ist. Das Futterlager wird bei Bedarf aufgefüllt und kann die Pferde, individuell nach Ihren jeweiligen Bedürfnissen mit Futter versorgen und bietet zusätzlich Bewegungsanreize! Wichtig ist, dass genügend Futterplätze vorhanden, sind um den Herdenrhythmus zu erhalten. Hier war die Einrichtung einer zusätzlichen Strohquelle hilfreich.

Als Einsteller in einem Pensionsstall, aber auch als Stallbetreiber, ist es oft schwierig alle Futter- und Fütterungswünschen gerecht zu werden. Auch der Wunsch, Boxenpferden weitgehend Auslauf- und Weidegang zu bieten scheitert manchmal an größeren Flächen, oder organisatorischen Möglichkeiten. Z.B. Die Haltung im Laufstall, mit getrenntem Futter- und Liegebereich, sowie der automatisierten Fütterung bietet auch bei wenig Platz viel Bewegung.

Vorteil für die Haltung von Sommerekzemern: Optimal, wäre bei Sommerekzem eine möglichst karge Weide und zusätzlich die Aufstallung zu den Hauptflugzeiten der Insekten (ca. 5 bis 9 Uhr und 16 bis 22 Uhr) Durch gezielte Futterzuteilung zu diesen Zeiten kann man die Ekzemer ermuntern selbstständig den Stall aufzusuchen.

Nach vielen Jahren Pferdehaltung in Selbstversorgergemeinschaften, Pensionsställen und Offenstallhaltung am Haus, hat uns das Konzept der Firma HIT überzeugt und wir empfehlen es gerne weiter.  Die Entlastung durch die zeitlich unabhängige Fütterung, entspannt, gibt mehr Freiraum für gemeinsame Beschäftigung mit dem Pferd und macht artgerechte(re) Pferdehaltung auch für zeitlich eingeschränkte Pferdehalter, oder  “Faulpelze” interessant.

Unsere Mühen wurden belohnt und seit 2006 mit durchgehend 4 Sternen durch die Laufstall Arbeitsgemeinschaft e.V., LAG ausgezeichnet.

Gerne stellen wir Ihnen unseren Stall persönlich vor. Melden Sie sich dafür aber bitte an (040/64430535, info(at)wiemerskamper.de), damit wir auch Zeit für Sie haben.

Hier noch ein paar Bilder von den Umbauten in unserem Stall

Das Team von HIT baut den Steuerungscomputer ein.
Im Hintergrund ist schon der Heudosierer zu sehen.

Jan gewährt uns auch einen Einblick in das Innenleben des Computers....

Jetzt wird, unter Ivy's Aufsicht, die neue Zwischenwand für den Fressstand eingebaut. Hier sieht man auch die Erweiterung des Paddocks (Bereich oberhalb der Steinplatten) Dadurch hat das Pferd, das den Futterstand verlässt, mehr Platz zum Ausweichen.

Das Heu, bzw. die Silage soll zur Vorlage für den Heudosierer auf eine Schräge platziert werden, damit das Futter auch gut nachrutscht. Wir haben ein beschichtetes Brett mit Scharnieren an der unteren Holzplatte und oberhalb mit starken Gummibändern angebracht. Ist der Futtervorrat groß, geben die Gummis nach, wird der Futtervorrat kleiner, nimmt die Schräge automatisch zu.

Vor und hinter der Futterklappe ist je eine Tür, wodurch die Futterklappe bis "unters Dach" zu befüllen ist und das Futter sauber und trocken bleibt.

Weiterer Vorteil: Wenn wir den Heudosierer im Sommer nicht benutzen, können wir die Schräge hochklappen und den ehemaligen Durchgang im Stall nutzen.

Stand 2007 Die Idee mit den Gummis war nicht so toll. Sie waren schnell ausgeleihert und die Schräge war nicht lang genug, wodurch die Silage nicht immer so nachrutschte wie gewünscht. Wir haben die Holzplatte durch eine maßgeschneiderte Edelstahlplatte ersetzt, die nur lose eingesetzt wird und ebenfalls im Sommer bei Bedarf entfernt werden kann. Die Schräge ist deutlich größer, das Material superglatt...eine deutliche Verbesserung.

Stand 2007 Die Idee mit den Gummis war nicht so toll. Sie waren schnell ausgeleihert und die Schräge war nicht lang genug, wodurch die Silage nicht immer so nachrutschte wie gewünscht. Wir haben die Holzplatte durch eine maßgeschneiderte Edelstahlplatte ersetzt, die nur lose eingesetzt wird und ebenfalls im Sommer bei Bedarf entfernt werden kann. Die Schräge ist deutlich größer, das Material superglatt...eine deutliche Verbesserung.

Der Heudosierer wurde in eine ehemalige kleine Notbox eingebaut und eine Wand auf die erforderliche Breite ergänzt. Der verbliebene Raum dient nun uns (die Pferde passen dort nicht durch) als Durchgang.